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Internetausbau in der VG geht voran

Bandbreiten bis zu 120 Mbit pro Sekunde: Die Verbandsgemeinde Saarburg arbeitet weiter an ihrem Ziel, bis Ende 2018 eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung in der VG auf den Weg zu bringen. In Kastel-Staadt ist das zuletzt über die Firma Inexio gelungen. Taben-Rodt und Saarburgs Ortsteil Krutweiler sollen bis Ende März ebenfalls über Inexio am Netz sein, nachdem das Wasser- und Schifffahrtsamt nun die Genehmigung für die Wegenutzung auf der entsprechenden Trasse erteilt hat.

Saarburg, Kahren und Hosteberg sowie der Merzkirchener Ortsteil Körrig werden in absehbarer Zeit über „schnelles Internet“ verfügen. Der Stadtrat Saarburg hat sich in seiner jüngsten Sitzung am 16. Februar dafür ausgesprochen, dass das Unternehmen Innogy, ehemals RWE Westnetz, sich des Breitbandausbaus in diesem Bereich annimmt.

Zwei Vertreter von Innogy haben die Planung in der Stadtrat-Sitzung vorgestellt. Demnach sollen in einer Bauzeit von zwölf Monaten auf einer Strecke von knapp zehn Kilometern unterirdisch neue Glasfaserleitungen verlegt werden. Darüber hinaus errichtet Innogy 17 Multifunktionsgehäuse zur Erschließung der Telekom-Kabelverzweiger mit Glasfaser-Technologie. Der Einsatz der sogenannten Vectoring-Technik ermöglicht Bandbreiten von bis zu 120 Mbit pro Sekunde.

In den Baugebieten Cité Sud und Waldesruh, wo 2012 beziehungsweise 2015 bereits Leerrohre verlegt worden sind, können rund 160 Adressen Glasfaser-Hausanschlüsse angeboten werden. Hier ist lediglich die Nachrüstung von passiver Glasfasertechnik erforderlich. Über einen Glasfaser-Hausanschluss können Bandbreiten bis zu 300 Mbit pro Sekunde bereitgestellt werden.

Innogy verfolgt den Breitbandausbau nach dem „Open Access“-Prinzip. Das bedeutet, dass die Breitbandnetze offen sind für unterschiedliche Telekommunikationsanbieter. In Saarburg stehen fünf Anbieter zur Auswahl. Der Ausbau kann ohne kommunalen Zuschuss erfolgen. Baubeginn soll schon in Kürze sein.

Auch in den übrigen Ortsgemeinden treibt die VG den Breitbandausbau weiter voran. Der Internetausbau wird vom Kreis Trier-Saarburg koordiniert, der sich auch um die Fördermittel von Bund und Land kümmert. Mit einer Aussage bezüglich der Bewilligung von Zuschüssen rechnet Bürgermeister Jürgen Dixius bis zum Ende des ersten Quartals.