Sanierung der Burg geht in die nächste Phase

Arbeiten am Mauerwerk: Die Burgruine Saarburg, Wahrzeichen der Stadt und Besuchermagnet, bedeutet eine Daueraufgabe für die Stadt. Bereits seit Jahren laufen Sanierungsarbeiten an der Burgruine. Dabei steht das Mauerwerk im Vordergrund. Kontinuierlich muss das Gestein von Bewuchs befreit und marodes Mauerwerk beziehungsweise müssen die Fugen saniert werden.

Wegen der veranschlagten hohen Kosten von insgesamt rund 750.000 Euro für die nächsten Schritte sind die Arbeiten in zwei Abschnitte aufgeteilt worden. Im ersten Abschnitt in den Jahren 2017/18 ist die Sanierung des südwestlichen Teils des Bergfrieds mit Turmanlage geplant. Hierfür hat das beauftragte Architekturbüro rund 342.000 Euro ermittelt. 350.000 Euro hat die Stadt im Haushalt berücksichtigt, entsprechende Zuschussanträge wurden gestellt.

Nachdem die Genehmigung zum vorzeitigen Beginn der Sanierungsarbeiten vorlag, hat die Verwaltung die notwendigen Maurer- und Verfugungs- sowie Gerüstarbeiten am Bergfried ausgeschrieben.

In seiner Sitzung am Donnerstag, 29. Juni, hat der Stadtrat geschlossen zugestimmt, den Auftrag für die Maurer- und Verfugungsarbeiten an die mindestbietende Firma zu einem Angebotspreis von rund 169.442 Euro und den Auftrag für die Gerüstbauarbeiten an die mindestbietende Firma zu einem Angebotspreis von 31.096 Euro zu vergeben.

Das Land beteiligt sich mit rund 92.000 Euro, der Kreis hat 30.000 Euro zugesagt. Aus dem Denkmalschutz-Programm sind rund 138.000 Euro zu erwarten.

Wegen der Ferienzeit und des damit verbundenen Besucheransturms auf der Burg werden die Arbeiten erst nach der Sommerpause beginnen.