Taben-Rodt spricht sich weiter gegen Genehmigung der Asphaltmischanlage aus

Prüfen, ob Berufung zulässig ist: Im Rechtsstreit der Ortsgemeinde Taben-Rodt mit der Kreisverwaltung Trier-Saarburg um den geplanten Bau einer Asphaltmischanlage auf dem Gelände des Steinbruchs in Taben-Rodt will die Ortsgemeinde weiter ihre Interessen verfolgen und die nächst-höhere gerichtliche Instanz einschalten.

In seiner Sitzung am Montag, 24. Juli, hat der Ortsgemeinderat beschlossen, prüfen zu lassen, ob nach dem am 2. Juni vom Verwaltungsgericht Trier gefällten Urteil eine Berufung beim rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgericht zulässig ist. Das Verwaltungsgericht Trier hatte die Klage der Ortsgemeinde gegen eine Genehmigung der geplanten Asphaltmischanlage abgewiesen.

Das Errichten der Anlage im Steinbruch  sei nach dem Baugesetzbuch privilegiert, öffentliche Belange würden durch das Vorhaben des Unternehmens nicht beeinträchtigt, lautete die Einschätzung der Richter unter anderem.

Die Anwaltskanzlei der Ortsgemeinde und die Ortsgemeinde sind der Auffassung, dass ihre Stellungnahmen im Urteil des Trierer Verwaltungsgerichts nicht ausreichend berücksichtigt sind.