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Osterfeierlichkeiten in der Corona-Krise

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Osterfest wird in diesem Jahr anders ablaufen als gewohnt.  „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“, mahnte Kanzlerin Angela Merkel vor wenigen Tagen. Auch in der Zeit zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag sollen private Kontakte auf ein Minimum beschränkt bleiben, um die Geschwindigkeit, in der sich das Coronavirus ausbreitet, zu vermindern und unser Gesundheitssystem am Laufen zu halten. 


Statt in die Kirche zu gehen und am Ostersonntag mit vielen Freunden und Verwandten die Auferstehung Jesu zu feiern, sollen die Gläubigen zu Hause bleiben.
Viele Menschen – vor allem solche, die die Krise unvermittelt in existenzielle Sorgen gestürzt hat – sehnen sich jedoch nach Rückhalt in der Familie, bei Freunden oder auch in der Kirchengemeinde. Denn in schwierigen Zeiten sind Werte wie Freundschaft, Mitgefühl und Zusammenhalt besonders wichtig. Diese Werte lassen sich auch leben, wenn die physische Distanz gewahrt bleibt: Durch nette Telefongespräche und Nachrichten über die sozialen Medien, vorsichtige Nachbarschaftshilfe oder Grüße von Balkon zu Balkon. Indem wir durch die Einhaltung der Beschränkungen Sorge für die Gemeinschaft tragen, rücken wir trotz Abstand näher zusammen.
Vielleicht bieten diese Tage, die sonst für viele von Terminen geprägt sind, eine Chance zur Besinnung und Ruhe. Karfreitag steht im christlichen Glauben für Leiden und tiefe Trauer, auf die an Ostern Licht, Wärme und neues Leben folgen. Es steht für Hoffnung, die wir in diesen Tagen alle gut gebrauchen können. Konzentrieren wir uns also auf diese Hoffnung.

Wir wünschen Ihnen trotz aller Einschränkungen besinnliche Feiertage, viel Kraft und Optimismus.

 

Bürgermeister Jürgen Dixius    

Dechant Klaus Feid, Dekanat Konz-Saarburg           

Pfarrer Peter Winter, Ev. Kirchengemeinde Saarburg