Hentern

Einwohner und Fläche
Einwohner: 409
Gemarkung: 610 ha, davon 270 ha Wald, 300 Nutzfläche.

 

Geschichte
Hentern war bereits zur Römerzeit besiedelt. Das beweisen Funde, wie ein Grabrelief, das 1973 am nordlichen Pfeiler des romanischen Westbaus der Pfarrkirche bei Restaurationsarbeiten entdeckt wurde oder die Mauerreste eines römischen Hauses, der sogenannten Villa Rustica, etwa 1 km nördlich der Henterner Kirche. Unter der Villa Rustica versteht man neben dem eigentlichen Wohnhaus auch die getrennt liegenden Bauten zur Unterbringung der Knechte und Mägde sowie die Ställe, die Scheine und die Speicher. Der gesamte Komplex war von einer Mauer umgeben. 

Das Kapellchen am Ortseingang "links in der Wiese" wurde 1886 erbaut. Es wurde nach alter Tradition alle fünf Jahre zum Bischofsbesuch, anläßlich der Firmung, neu angestrichen. Das war zugleich das Zeichen für den Bischof, das er willkommen war. 

Die reizvoll gelegene Fremdenverkehrsgemeinde mit gut ausgebauten Wanderwegen und einem Walderholungsplatz wurde erstmals im Jahre 1000 n.Chr. urkundlich erwähnt.