Irsch

Sie ist die älteste Weinbaugemeinde an der Saar und staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort: die Ortsgemeinde Irsch.  Rund  1500 Menschen nennen das Dorf, das im alten Saarbett zwischen Saarburg und Ockfen liegt, ihr Zuhause. 


Viele Bürger beteiligen sich aktiv am Vereins- und Gemeinschaftsleben und packen an, wenn es darum geht, Projekte in die Tat umzusetzen. Ehrenamtliche Helfer haben beispielsweise einen alten Winzerkeller zum Bürgerhaus umgebaut, eine Grillhütte am Ortsrand errichtet und dabei geholfen, eine neue Materialhalle sowie Kleinspielfelder und Boulebahnen am Sportplatz zu realisieren. Auch die Irscher Jugendlichen engagieren sich für ihren Ort. In Eigeninitiative haben sie vor gut zehn Jahren das Tanklager in dem ehemaligen Winzerkeller komplett umgebaut. Bis heute profitiert der Jugendclub von ihrem Einsatz und kümmert sich um den Erhalt seines eigenen Bereichs. 
Wer nach Irsch kommt, kann schnell Kontakte knüpfen – entweder in einem der 16 Vereine oder auf Festen und Veranstaltungen. Tradition haben unter anderem das viertägige Fußball-Pfingst-Turnier, das Oldtimertreffen und die Kirmes. Auch für die Aktionen in der fünften Jahreszeit – drei große Kappensitzungen, eine Kindersitzung und einen Fastnachtsumzug – ist Irsch über die Region hinaus bekannt.
Von der starken Gemeinschaft einmal abgesehen bietet die Waldbaugemeinde am Fuße des Scharfenbergs eine Infrastruktur, die vor allem für Familien mit Kindern attraktiv ist. Denn eine Grundschule inklusive Nachmittagsbetreuung sowie eine Kindertagesstätte liegen über den Schulhof miteinander verbunden direkt nebeneinander im Ort.
In Irsch sind in den vergangenen Jahren mehrere kleine Baugebiete entstanden. Es handelt sich dabei um übersichtliche Areale an verschiedenen Stellen, die das Dorfbild abrunden. Während manche Bürger in neue Häuser einziehen, begeistern sich andere für historische Bausubstanz und werten alte Gemäuer zu richtigen Schmuckstücken auf. Da der Irscher Ortskern zum Sanierungsgebiet erklärt wurde, können private Bauherren ihre Investitionen über einen längeren Zeitraum steuerlich abschreiben. So manch einer bekommt dadurch die Chance, seinen Traum vom modernisierten Bauernhaus zu verwirklichen.
In dem Dorf, durch das die Hunsrückhöhenstraße B407 verläuft, haben sich einige Gewerbetreibende angesiedelt: Es gibt mehrere mittelständische Handwerksbetriebe wie zum Beispiel Schreiner oder Maler und Dienstleister wie Frisöre und Gastronomen. Auch eine Bäckerei und zwei Banken sind im Ortskern. Weitere Versorgungs- und Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Saarburger Stadtteil Beurig, der mit dem Auto nur drei Minuten entfernt ist. Die große Nähe zu dem benachbarten Mittelzentrum wissen viele Dorfbewohner zu schätzen. Sie können sämtliche städtische Einrichtungen leicht erreichen, leben aber ruhig im Grünen. Irsch vereint also das Beste aus beiden Welten.


Mehr auf der Internetseite von Irsch: www.irsch-saar.de