Wappen

Lampaden

Ganz im Norden der Verbandsgemeinde, im vorderen Hochwald, liegt Lampaden. Keltische Stämme siedelten bereits in der hügeligen Landschaft, die heute vor allem von Wäldern, Wiesen und Äckern geprägt ist. Lampaden ist nur rund 17 km von der Stadt Trier entfernt und befindet sich in der Nähe des idyllischen Ruwertals.


Gut die Hälfte der Fläche, die zur Ortsgemeinde zählt, wird landwirtschaftlich genutzt, ein Drittel ist Forst. Dazwischen befinden sich die vier Ortsteile, in denen insgesamt 570 Einwohner leben und die jeweils ihren ganz eigenen Charakter aufweisen. Während die kleineren Weiler Obersehr und Niedersehr von Feldern umschlossen sind, stehen die Häuser, die die zu Geisemerich gehören, harmonisch eingebunden in Abständen zwischen Baumkronen und Sträuchern. Lampaden ist als größter Ortsteil namensgebend. Schon von den Höhen oberhalb des Dorfes ist das Zentrum sichtbar: Die katholische Pfarrkirche St. Quintin, das Bürgerhaus sowie ein gemütlicher Platz mit Brunnen prägen das Panorama. 

An der zentralen Durchfahrtsstraße befindet sich auch eine Bäckerei, in der ein kleiner Dorfladen integriert ist.  Das Sortiment umfasst Produkte des täglichen Gebrauchs wie Obst, Gemüse und Käse. Mit einem mobilen Service versorgt der Familienbetrieb  auch andere Gemeinden in der Umgebung. Neben dem kleinen Lebensmittelgeschäft gibt es in der Ortsgemeinde auch zwei Gasthäuser sowie einige Gewerbebetriebe.
Lampaden ist ein lebendiges Dorf mit mehreren Vereinen – vom Sportverein, der auf dem dorfeigenen Rasenplatz im Grünen trainiert, bis hin zu einer Schützenbruderschaft. Dabei wird auch der Nachwuchs  gefördert und in die Aktivitäten eingebunden. Auch die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Jugendorganisation leistet ihren Beitrag. Junge Lampadener, die sich einer Gemeinschaft anschließen wollen, haben nicht nur die Möglichkeit, sich in Vereinen zu engagieren, sondern können auch die Jugendgruppe besuchen, die einen eigenen Raum im Bürgerhaus hat und sich inzwischen selbst verwaltet. Für die Kleineren gibt es insgesamt drei Spielplätze und ein Spielfest im Sommer.
Auch Kinder und Jugendliche aus anderen Ecken Deutschlands kommen in die Hochwald-Gemeinde, die sich dank des Jugendzeltplatzes inklusive Grillhütte zu einem Anzugspunkt für junge Naturfreunde entwickelt hat.

Menschen von außerhalb zieht es vor allem zu den kulturellen Höhepunkten, die über das ganze Jahr verteilt sind, in die Ortschaft. Der Sportverein und die Schützenbruderschaft richten ihre traditionellen Feste aus. Die Aktionsgruppe „Lebendiges Lampaden“ organisiert unter anderem ein Apfel- und Kelterfest, im November steht die traditionelle Kirmes zu Ehren des Heiligen Quintinus auf dem Programm  und im Herbst wird das Fest der Kulturen gefeiert. Die Veranstaltung im Rahmen der interkulturellen Woche verdeutlicht, wie viele unterschiedliche Nationen – von Irland über Mexiko und Thailand – in der Ortsgemeinde zu Hause sind.
Auch abseits der Festivitäten kann man rund um Lampaden etwas unternehmen. Der Ruwer-Hochwald-Radweg liegt im Tal am Rand der Ortsgemeinde und verläuft über den Punkt, an dem bis zur Stilllegung der Hochwaldbahn der Lampadener Bahnhof stand. Außerdem führen mehrere Wege durch die Landschaft und eine Freizeit- und Wanderhütte in Obersehr bietet künftig die Möglichkeit, sich nach einem ausgedehnten Spaziergang oder einer Fahrradtour zu erholen. 


Mehr Informationen unter www.lampaden.de