Wappen

Paschel

Meilenweit kann man das Auge schweifen lassen, wenn man auf einem der sanften Hügel steht, die die Landschaft von Paschel prägen. Zur Ortsgemeinde gehören Waldflächen und Äcker, auf denen vorrangig Mais, Weizen, Hafer und Raps wachsen. Zwei der Pflanzen finden sich sogar auf dem Pascheler Wappen wieder, denn darauf sind neben Beil sowie Axt auch eine Hafer- und eine Weizenähre abgebildet. 


Noch drei Landwirte arbeiten im Haupterwerb und produzieren unter anderem Milch und Schweine- sowie Rindfleisch. Ihre Höfe befinden  sich in den beiden kleinen Ortsteilen Benrather Hof, ein ehemaliges Hofgut der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier, und Steinbachweiher. Beide sind rund zwei Kilometer vom Dorfkern entfernt.
Insgesamt 235 Einwohner leben in Paschel – die meisten von ihnen im Hauptort, in dessen Zentrum die katholische Kapelle St. Josef aus der Mitte des 19. Jahrhunderts steht. In den vergangenen 200 Jahren hat sich die Gemeinde immer weiter ausgebreitet und im jüngsten Neubaugebiet „Im Schillertshaag“ sind bereits keine Bauplätze mehr verfügbar. Dass Paschel für junge Familien genauso wie für Rentner ansprechend ist, liegt unter anderem an der Lage zwischen Trier, Saarburg – beide Städte sind in 15 bis 20 Minuten erreichbar – und den nach wie vor erschwinglichen Baupreisen im Hochwald. Die Ortsgemeinde besticht durch ihre ruhige Lage und viel Natur. Gleich mehrere Weiher speist der Klinkbach, der entlang des Orts verläuft und schließlich in die Ruwer mündet. Auch ein Biotop, in dem verschiedene Amphibienarten wie Salamander und Frösche leben, findet sich in Paschel. Wenn im Frühjahr die Kröten auf dem Weg zu ihren Laichgewässern sind, helfen ihnen ehrenamtliche Naturschützer, sicher auf die andere Straßenseite zu gelangen. Täglich sammeln sie im März und April Hunderte Tiere an den Schutzzäunen ein.
Nicht weit vom Biotop entfernt befindet sich das Bürgerhaus, das am Rande des Ortskerns liegt. Von der Terrasse aus, die 2019 mit Hochbeeten neu gestaltet wurde, kann man das malerische Hochwald-Panorama genießen. Ursprünglich war das Bürgerhaus eine Grundschule. Da die Kinder inzwischen in Zerf unterrichtet werden, kann das Gebäude nun für andere  Zwecke genutzt werden. Der große Raum im Erdgeschoß, in dem sich unter anderem der Ortsgemeinderat trifft, steht für private Feiern zur Verfügung. Eine Etage darüber befinden sich sowohl ein selbstverwalteter Jugendraum als auch die Räumlichkeiten der Alzheimer Gesellschaft Region Trier. An Demenz erkrankte Menschen werden hier in einer kleinen Gruppe von zehn Senioren betreut. Sie erleben einen geselligen Alltag in einer für sie eingerichteten Umgebung.
Gemeinschaftlich geht es auch bei der Freiwilligen Feuerwehr zu, die ihren Sitz ebenfalls in der Trierer Straße, direkt neben dem Kinderspielplatz hat. Die Mitglieder rücken nicht nur aus, wenn es brennt, sondern richten jährlich das Maibaumfest aus oder kümmern sich im November um das Martinsfeuer nach dem Umzug.


Mehr Informationen auf der Homepage: www.gemeinde-paschel.de