Wappen

Schillingen

Natur pur haben die circa 1200 Einwohner von Schillingen direkt vor ihrer Haustür. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, beginnt seinen Rundgang durch die Hochwaldgemeinde am besten etwas außerhalb. 


Kilometerweit kann man vom Sieben-Köpfe-Blick aus in die Landschaft schauen. Der hölzerne Aussichtsturm steht zwischen den Feldern oberhalb des Dorfes und mutet durch seine dreieckige Form fast wie ein Kunstwerk an. Von der Plattform aus kann man bei gutem Wetter sogar bis zum Erbeskopf, dem höchsten Berg in Rheinland-Pfalz, spähen. Insgesamt sieben „Köpfe“ mit 500 bis über 800 Meter Höhe erheben sich vor dem Betrachter.  
Auch Schillingen kann man von dem Plateau aus, auf dem der Turm steht, beobachten. Aus der Ferne erkennt man den spitz zulaufenden Glockenturm der Pfarrkirche St. Albanus, der aus dem 12. Jahrhundert stammt. Um das Bauwerk, das zu den ältesten in der Region zählt, gruppieren sich der Dorfplatz, ein Gasthaus, eine Bäckerei und zahlreiche Wohnhäuser. Die Bürger können neben Backwaren auch weitere Lebensmittel und Produkte direkt vor Ort kaufen. Ein Frischemarkt befindet sich an der Straße, die Richtung Niederkell führt. Auch sonst ist es gut um die Infrastruktur bestellt, denn zwei Allgemeinmediziner betreiben ihre Praxen in Schillingen. Kleinere Kinder können direkt im Ort eine Kindertagesstätte besuchen und für die älteren gibt es eine Grundschule am Ortsrand, die das Bildungsministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung als Modellschule für Partizipation und Demokratie ausgezeichnet haben. Eine Mehrzweckhalle, die von der Schulgemeinschaft zum Beispiel im Rahmen der Nachmittagsbetreuung genutzt wird, befindet sich auf dem Gelände.
Der Tourismus ist für Schillingen ein kleiner Wirtschaftsfaktor. In mehreren Pensionen können Gäste in dem Hochwaldort übernachten und sich auf Wanderschaft begeben. Der Schillinger Panoramaweg, eine Traumschleife des Saar-Hunsrück-Steigs, lädt zu Entdeckungstouren ein. Die Route führt unter anderem an der Fatima-Kapelle vorbei, die in den 1930er Jahren mitten im Wald von einem Landwirt errichtet wurde. Von dem Kleinod aus sind es nur wenige Schritte bis zum Freizeitzentrum am Weiher. Rings um den Stausee, der vom Flonterbach gespeist wird, liegen ein Waldspielplatz, ein gastronomischer Betrieb, ein Waldlehr- sowie ein Barfußpfad und ein Baumstammlabyrinth. Wer von der Anlage aus weiter durch den Forst wandert, trifft auf ein steinernes Naturdenkmal: den Fleschfelsen.
Auch auf der anderen Seite der Ortsgemeinde Richtung Kell am See befinden sich Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer erfreuen sich das Hochwald Freibad und der daran angrenzende Campingplatz großer Beliebtheit.
Fahrradfahrer kommen genauso wie Schwimmer und Spaziergänger auf ihre Kosten, denn über den Ruwer-Hochwald-Radweg kann man nach Schillingen gelangen. Die Strecke führt über die Bahntrasse der ehemaligen Hochwaldbahn auf der einen Seite bis nach Trier und auf der anderen bis nach Hermeskeil. Wem diese Optionen noch nicht ausreichen, dem bieten Vereine ein breit aufgestelltes Programm. Langeweile kommt in Schillingen also nicht so schnell auf.  


Mehr Informationen unter www.schillingen.de