Wappen

Serrig

Im Saartal, inmitten von ausgedehnten Wäldern und Weinbergen, liegt Serrig. Mehr als 1680 Einwohner leben in der drittgrößten Ortsgemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde – und es zieht immer mehr Menschen ans „Tor zum Saarwein“, weshalb bereits das nächste Neubaugebiet „Am Nepol“ in Planung ist. 


Im gesamten Ort fällt das harmonische Nebeneinander von älteren, häufig liebevoll sanierten Häusern und moderner Architektur auf. In Zentrum finden sich Geschäfte für den täglichen Bedarf wie ein Bäcker und ein Metzger, aber auch ein Blumenladen, eine Bankfiliale sowie ein Friseur. Außerdem haben sich in Serrig zwei Autohäuser, mehrere Handwerks- und Gewerbebetriebe verschiedener Sparten angesiedelt. Kinder können direkt vor Ort in die Kita und zur Grundschule neben der frisch sanierten Turnhalle gehen. Eine Station der Deutschen Bahn, an der Züge Richtung Saarburg/Trier und Richtung Saarbrücken halten, komplettiert die gute Infrastruktur.
Auch was Sehenswürdigkeiten angeht, hat Serrig einiges zu bieten, zum Beispiel den romanischen Chorturm der alten Katholischen Pfarrkirche Sankt Martin, das römische Grabmal Widdertshäuschen, die Kapelle am Heiligenborn, zu der zweimal im Jahr eine Prozession zieht, oder die Schiffsschleuse an der Saar, die mit 14,5 Metern Hubhöhe die größte deutsche Schleuse an einem natürlichen Flusslauf ist. Oberhalb von Serrig ragen außerdem Schloss Saarfels im Stil einer mittelalterlichen Burg und Schloss Saarstein empor. Touristen, die es über Wanderrouten oder den Radweg am Fluss nach Serrig führt, erkunden gerne die Ortsgemeinde im Talkessel und können hier in Ferienwohnungen übernachten.
Fest zum Ort gehört das Hofgut der Lebenshilfe. 170 Menschen mit Behinderung arbeiten dort – vorrangig in der Landwirtschaft. Die frischen Produkte sind unter anderem im Hofladen erhältlich, werden aber auch in der Region vertrieben. 
Viele der langjährigen Mitarbeiter sind im Ort bekannt, zwischen ihnen und den Dorfbewohnern herrscht ein selbstverständliches Miteinander. Eine Gelegenheit für Austausch bietet das jährliche Hofgutfest an Muttertag, das neben dem Heimat- und Weinfest oder dem Erntedankfest und dem Adventsmarkt nur eine von vielen Feiern im Serriger Veranstaltungskalender darstellt.
Verschiedene Vereine, die vor allem die Bereiche Sport und Musik abdecken, prägen das Gemeinschaftsleben. Zu den bereits bestehenden Zusammenschlüssen und der Freiwilligen Feuerwehr haben sich im Rahmen der Dorfmoderation weitere Gruppen gesellt, beispielsweise die Allesnäher – engagierte Schneiderinnen, die ihr Handwerk auch den Kleinen vermitteln –, ein Feierabendtreff oder die Montagsmacher, die Altes sanieren und den Ort verschönern. Die Gruppe „Oldies sind Goldies“ organisiert Programm für Senioren, während andere Serriger regelmäßig ins Dorfcafé laden.
Im Jahr 2018 entstand die Genossenschaft SeLe (Serrig Lebenswert), zu der sich Bürger sowie Unternehmen vereinigt haben. Diese unterstützt die Gruppen bei ihren Aktivitäten und wirkt somit an der Dorfentwicklung mit. Im Rahmen der Dorfmoderation wurde außerdem das News-Portal ,,Neues aus Serrig‘‘ gestartet, das es online und in gedruckter Form gibt und das darüber informiert, was in der Ortsgemeinde passiert.

Zur Internetseite der Ortsgemeinde: www.serrigerland.de