Vollsperrung der Saarbrücke in Saarburg


Im Zuge der Maßnahme werden schadhafte Übergangskonstruktionen an den Brückenenden saniert bzw. ausgetauscht. Außerdem wird die Asphaltdeckschicht auf dem Bauwerk abgefräst und neu hergestellt. Die Arbeiten dienen der Sicherstellung der Dauerhaftigkeit und Zukunftsfähigkeit des Bauwerks. 

Eine halbseitige Verkehrsführung ist aufgrund der geringen Fahrbahnbreite von sieben Metern nicht möglich. Die Vollsperrung gewährleistet ein sicheres und fachgerechtes Arbeiten der ausführenden Unternehmen und schafft die Voraussetzungen für eine planmäßige Umsetzung der Baumaßnahme. 

Der Fußgängerverkehr wird während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten. Lediglich für den Einbau der neuen Asphaltdeckschicht ist voraussichtlich an zwei Tagen Ende November eine Sperrung für den Fußgängerverkehr erforderlich. 

Die Umleitung erfolgt über die anliegende B 51 und K 130. Nähere Informationen zur Verkehrsführung gibt es auch im Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de

Auch im Buslinienverkehr kommt es aufgrund der Sperrung zu Einschränkungen bzw. Anpassungen. Nach Angaben des VRT müssen betroffene Buslinien umgeleitet werden, wodurch es zu Verspätungen kommen kann. Alle Haltestellen werden aber weiterhin bedient. Für die Linie 305 wird in der Güterstraße in südlicher Richtung zur B 51 gegenüber der bestehenden Haltestelle „Saarburg, Bahnhof-Güterstraße“ eine provisorische Haltestelle eingerichtet. Diese wird ausschließlich für die kurzzeitige An- und Abfahrt genutzt; längere Standzeiten der Busse sind dort nicht vorgesehen. Dadurch kann die Linie 305 weiterhin in unmittelbarer Nähe des bisherigen Haltepunkts in Richtung Luxemburg starten. 

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 200.000 Euro. Kostenträger ist das Land Rheinland-Pfalz. Der LBM Trier dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmenden für ihre Geduld und ihr Verständnis.