Neue Rohrquerung unter der Saar erhöht Versorgungssicherheit


Die Ortslagen Serrig und Krutweiler waren bislang hinsichtlich der Trinkwasserversorgung abhängig von jeweils einer Zuleitung. Durch eine neue, unterhalb der Saar verlegte Rohrquerung – ein sogenannter Düker - ist es nun möglich, einen Ringschluss der Wasserversorgung von den Brunnen Kollesleuken über Trassem, Krutweiler, Serrig bis zum Hochbehälter im Kammerforst herzustellen. Damit wären die vorhandenen Wasserquellen und Speicher so miteinander verbunden, dass Ausfälle an einer einzelnen Zuleitung nicht mehr zu Versorgungslücken führen. 

Für die Menschen vor Ort bedeutet das weniger Risiko für Trinkwasserunterbrechungen, größere Ausfallsicherheit im Alltag und mehr Stabilität für Haushalte, landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbe.

Zur Herstellung des Saardükers wurde ab November 2025 eine Bohrung von insgesamt rund 180 Metern Länge in einer Tiefe von bis zu 15 Metern vorgenommen. Alle Rohrleitungen liegen mindestens fünf Meter unterhalb der Sohle der Saar. 

Der Düker wurde so ausgelegt, dass fünf Rohrzüge eingebracht werden können — drei Leitungen für den Netzbetreiber Westnetz und zwei für die Verbandsgemeindewerke. Die gemeinsame Trassenführung vereinfacht Verwaltungs- und Bauabläufe und hat eine wirtschaftliche Umsetzung des Projektes begünstigt.