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Bäder stärken – Kompetenzen der Werke nutzen
Die Verbandsgemeinde will ihre Bäder für zukünftige Aufgaben stärken. Dazu sollen sie voraussichtlich ab 2027 als eigener Betriebszweig in die Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell eingegliedert werden. Diesen Vorschlag stellte Erste Beigeordnete Simone Thiel in der vergangenen Woche in der Sitzung des Verbandsgemeinderates vor. Ziel ist es, die Bäder enger mit dem technischen und kaufmännischen Fachwissen der Werke zu verbinden und damit eine verlässliche Grundlage für Betrieb, Unterhaltung und künftige Investitionen zu schaffen. Der Rat sprach sich in seiner Entscheidung grundsätzlich für diesen Weg aus.
Die Bäder könnten dadurch auf ein breites Know-how zurückgreifen – von der Expertise des Wasserwerks über die Erfahrung der technischen Mitarbeiter bis hin zur wirtschaftlichen Planung und Umsetzung anspruchsvoller Projekte. Besonders bei der Badewassertechnik, der Betriebsüberwachung und der Steuerung technischer Anlagen würde eine Zusammenarbeit Chancen eröffnen. Auch eine ressourcenschonende Planung und der nachhaltige Einsatz von Energie und Wasser können davon profitieren.
„Mit der Übertragung der Bäder zu den Werken möchte die Verbandsgemeinde die Umsetzung der Baumaßnahmen und den laufenden Betrieb stärken. Nach den Umstellungen durch die Fusion können wir nun diesen nächsten Entwicklungsschritt vollziehen. Die umliegenden Werke gehen diesen Weg seit Langem“, erläuterte die Erste Beigeordnete.
Die geplante Eingliederung soll die Anforderungen des laufenden Bäderbetriebs mit einer langfristigen Entwicklungsperspektive verbinden. Sie würde vorhandene Kompetenzen zusammenführen die Organisation auf kommende Aufgaben ausrichten. Bestehende Strukturen könnten gezielt weiterentwickelt, um die kommunale Infrastruktur dauerhaft leistungsfähiger aufgestellt werden.
Die Bündelung soll insbesondere auch der wirtschaftlichen Planung und Projektdurchführung des vorgesehenen Ersatzneubaus sowie weiteren Investitionen zugutekommen. Technische Anforderungen, Unterhaltung und Finanzierung könnten so stärker gemeinsam betrachtet werden. Angestrebt werden klare Verantwortlichkeiten und eine abgestimmte Betriebsführung.
Die Eingliederung wird zum 1. Januar 2027 angestrebt. Zunächst soll die Verwaltung die organisatorischen, personellen, wirtschaftlichen und rechtlichen Voraussetzungen prüfen und ein Umsetzungskonzept erarbeiten. Auch muss die Betriebssatzung der Verbandsgemeindewerke angepasst werden.
Die Ergebnisse der Prüfungen sollen am 24. November zunächst im Werksausschuss beraten und am 8. Dezember dem Verbandsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden.

