Ministerin besucht Holzbau-Modellprojekt der Verbandsgemeinde


Die Verbandsgemeinde Saarburg-Kell hat daher für die Feuerwehr Kreuzweiler-Dilmar in einen modernen Holzmodulbau mit Garagenstellplatz für das Einsatzfahrzeug sowie einem Trakt mit Umkleiden, Sanitärräumen, Schulungsraum, Lager und Technikraum investiert.

In der vergangenen Woche besuchte die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Verena Hubertz, das sich im Bau befindliche Gebäude.

Bürgermeister Jürgen Dixius und Wehrführer Michael Becker begrüßten die Ministerin vor Ort. Bürgermeister Dixius würdigte das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden und betonte - insbesondere vor dem Hintergrund der vielen witterungsbedingten Einsätze in den vergangenen Wochen - die Wichtigkeit der kontinuierlichen Investitionen der Verbandsgemeinde in Modernisierung und Stärkung der kommunalen Infrastruktur der Feuerwehren.

Ministerin Hubertz betonte den innovativen Charakter des Projekts und erläuterte wie Standardisierungen und Vorfertigung Planungen vereinfachen, Bauzeiten verkürzen und Kosten besser kalkulierbar machen können.

Architektin Simone Grimm stellte insbesondere die gute Teamarbeit der beteiligten Unternehmen, von Statik über Bauphysik bis hin zu Brandschutz und Holzbau heraus.

Das Projekt gilt seitens des Landes Rheinland-Pfalz als Modellprojekt im Bereich des seriellen Holzbaus im Feuerwehrbereich und erhielt eine Förderung aus dem Bereich klimafreundliches Bauen. Die damalige rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder attestierte dem Projekt eine „Strahlkraft für ganz Rheinland-Pfalz“.

Bisher gibt es nur sehr wenige Beispiele für serielle und modular erstellte Feuerwehrgebäude für kleine Wehren. Die für dieses Gerätehaus entwickelte standardisierte Lösung ist kostengünstig, ressourceneffizient und ebnet den Weg für weitere kommunale Bauprojekte in Holzbauweise.