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Projekt TicketDeLux wird nach Abschluss der Pilotphase fortgeführt
Seit dem 1. Januar 2025 wird das Deutschland-Ticket auch auf grenzüberschreitenden Busverbindungen zwischen Deutschland und Luxemburg anerkannt. Möglich macht dies das vom Entwicklungskonzept Oberes Moseltal (EOM) initiierte Projekt „TicketDeLux“. Dieses richtungsweisende Vorhaben wurde durch den Lenkungsausschuss des EOM beschlossen, in dem die Lokale AktionsGruppe (LAG) Moselfranken, vertreten durch Bürgermeister Jürgen Dixius als 1. Vorsitzenden, eine aktive Rolle spielt.
Das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, das saarländische Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz und das luxemburgische Ministerium für Mobilität und öffentliche Arbeiten haben sich nun darauf geeinigt, das TicketDeLux auch nach Ende der Pilotphase am 31. Mai zunächst bis zum 31. Dezember 2026 fortzuführen. Eine im Rahmen des Projektes durchgeführte Evaluation hatte gezeigt, dass bereits nach kurzer Zeit 20 Prozent mehr Fahrgäste in den genannten Busverkehren zu verzeichnen waren.
TicketdeLux hat das bestehende Angebot im Nahverkehr deutlich erweitert und ermöglicht eine einheitliche Nutzung des Deutschland-Tickets auf 14 luxemburgischen RGTR-Buslinien im grenzüberschreitenden Nahverkehr. Dies betrifft folgende RGTR-Linien: 180, 301, 302, 303, 305, 306, 331, 332, 401, 402, 403, 404, 405, 407.
Besonders profitieren hiervon die über 50.000 Grenzgänger der Region, die regelmäßig zwischen Deutschland und Luxemburg unterwegs sind, aber auch die regionale Wirtschaft und der Tourismus.
Das Projekt TicketDeLux ist ein gelungenes Beispiel für die Kombination aus Klimaschutz, wirtschaftlicher Attraktivität und regionaler Vernetzung.
Weitere Informationen gibt es unter www.ticket-de-lux.de

