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Strom und Trinkwasser fließen künftig unter der Saar
Der Verteilnetzbetreiber Westnetz und die Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell treiben gemeinsam den Ausbau einer zukunftsfähigen Infrastruktur voran. Zentrales Element ist der Neubau eines Dükers (Rohrquerung) unter der Saar, der Strom-, Glasfaser- und Trinkwasserleitungen sicher von Serrig nach Staadt führt. Zur Herstellung wurde ab November 2025 eine Bohrung von insgesamt rund 180 Metern Länge in einer Tiefe von bis zu 15 Metern vorgenommen. Alle Rohrleitungen liegen mindestens fünf Meter unterhalb der Sohle der Saar.
Die Ortslagen Serrig und Krutweiler waren bislang hinsichtlich der Trinkwasserversorgung abhängig von jeweils einer Zuleitung. Durch den neuen Saardüker ist es nun möglich, einen Ringschluss der Wasserversorgung von den Brunnen Kollesleuken über Trassem, Krutweiler, Serrig bis zum Hochbehälter im Kammerforst herzustellen. Damit wären die vorhandenen Wasserquellen und Speicher so miteinander verbunden, dass Ausfälle an einer einzelnen Zuleitung nicht mehr zu Versorgungslücken führen. Für die Menschen vor Ort bedeutet das weniger Risiko für Trinkwasserunterbrechungen, größere Ausfallsicherheit im Alltag und mehr Stabilität für Haushalte, landwirtschaftliche Betriebe und Gewerbe.
„Die neue Trinkwasserleitung ermöglicht einen langfristig zuverlässigen Betrieb unseres Wassernetzes. Dass wir diese Maßnahme gemeinsam mit anderen Infrastrukturarbeiten umsetzen, ist effizient und nachhaltig“, sagt Franz Petri, Werkleiter der Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell.
Für Westnetz ersetzt die unterirdische Leitungsführung perspektivisch die bisherige Freileitungsquerung über die Saar.
„Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in eine zukunftssichere Infrastruktur für unsere Region. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Verbandsgemeinde und Netzbetreiber wurde dies schnell und kosteneffizient umgesetzt, so dass die Bürgerinnen und Bürger davon langfristig profitieren“, erklärt Erste Beigeordnete Simone Thiel.
Zusätzlich erschließt Westnetz im Rahmen des Breitbandausbaus den Ortsteil Staadt und errichtet dort eine neue digitale Ortsnetzstation. Digitale Ortsnetzstationen wandeln Mittelspannung in haushaltsübliche Niederspannung um und übermitteln zusätzlich Echtzeitdaten. Dadurch kann Westnetz den Netzbetrieb kontinuierlich überwachen, schneller reagieren und Ausfallzeiten reduzieren.
„Die Kombination aus neuer Leitungsführung und digitaler Ortsnetzstation verbessert die Steuerbarkeit des Stromnetzes erheblich. So können wir schneller reagieren und den Netzbetrieb noch gezielter an den Bedarf anpassen“, erläutert Daniel Justinger, Netzplaner bei Westnetz für die Region Trier.
Die ersten Anträge für das Projekt wurden bereits im Jahr 2024 gestellt. In enger gemeinschaftlicher Abstimmung aller Beteiligten schloss sich daran eine erfolgreiche Planungs- und Genehmigungsphase an, sodass Ende 2025 die Bauarbeiten am Düker aufgenommen werden konnten. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Mitte 2026 vorgesehen.

