Vollsperrung der B 407 zwischen Irsch und Oberzerf


Aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreite im Bestand müssen die Bauarbeiten aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen unter Vollsperrung durchgeführt werden. Dies ermöglicht zusätzlich eine verkürzte Bauzeit und eine qualitative Ausführung der Arbeiten.

Zwei Bauabschnitte

Die Baumaßnahme wird in zwei Bauabschnitten ausgeführt.

Der nun beginnende erste Bauabschnitt betrifft die Strecke der B 407 zwischen der K 141 nach Oberzerf und der K 149 nach Vierherrenborn. Die Arbeiten beginnen am 19. Oktober und werden bei entsprechender Witterung voraussichtlich bis Ende November 2026 andauern.

Ab voraussichtlich Ende Oktober 2026 beginnen zusätzlich die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen der Ortslage Irsch und der K 149 Vierherrenborn. Hierdurch kommt es für einen Zeitraum von voraussichtlich vier Wochen zu einer Überschneidung der beiden Bauabschnitte. In dieser Zeit ist der gesamte Streckenabschnitt der B 407 zwischen der Ortslage Irsch und der K 141 Oberzerf voll gesperrt.

Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt werden bei entsprechender Witterung voraussichtlich bis Ende April 2027 andauern.

Umleitungen

Für den Schwerverkehr wird eine Umleitungsstrecke von Saarburg-Beurig über die B 51 über Konz nach Trier, weiter über die B 268 über Pellingen und Steinbachweier zur B 407 sowie in Gegenrichtung eingerichtet.

Für den übrigen Straßenverkehr wird eine Umleitung von Irsch über die L 138 Schoden, Wiltingen, Oberemmel und Krettnach zur B 268 über Pellingen und Steinbachweier zur B 407 sowie in Gegenrichtung eingerichtet.

Nähere Informationen sowie Details zur Umleitungsstrecke entnehmen Sie bitte dem Mobilitätsatlas Rheinland-Pfalz unter www.verkehr.rlp.de. Die Umleitungsstrecke kann im seitlichen Menü unter „Einstellungen“ aktiviert werden.

Busverkehr

Die konkrete Planung des Busverkehrs einschließlich der Festlegung der Umleitungsstrecken und der erforderlichen Anpassungen bei den Fahrplänen erfolgt durch den VRT in Abstimmung mit den eingesetzten Busunternehmen. Der VRT arbeitet derzeit noch an einem entsprechenden Baustellenfahrplan und die konkreten Auswirkungen auf die einzelnen Buslinien und Fahrzeiten während der Bauphase stehen noch nicht abschließend fest.

Laut VRT ist vorgesehen, den Schülerverkehr während des ersten Bauabschnitts, solange der zweite Bauabschnitt noch nicht eingerichtet ist, über Vierherrenborn umzuleiten. Dies betrifft den Zeitraum vom 19. bis etwa 26. Oktober 2026. In dieser Zeit müssen die Linien 239 und 240 über eine Umleitungsstrecke geführt werden. Dadurch kann es zu Verspätungen kommen.

 Folgende Haltestellenregelung gilt während dieses Zeitraums:
· Vierherrenborn B 407 in Richtung Saarburg: Die Haltestelle wird regulär bedient.
· Vierherrenborn B 407 in Richtung Zerf: Die Haltestelle wird in die K 149 / Hauptstraße verlegt.

Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts soll die Umleitung des Schülerverkehrs dann über Serrig erfolgen.

Nach derzeitiger Einschätzung kann es bei einzelnen Linien notwendig werden, die Abfahrtszeiten insbesondere im Schülerverkehr anzupassen, um die durch die Umleitungen entstehenden zusätzlichen Fahrzeiten aufzufangen und Anschlüsse möglichst sicherzustellen.

Sobald die konkreten Fahrpläne feststehen, wird der VRT die entsprechenden Änderungen kommunizieren.

Was genau wird gemacht

Im Rahmen der Sanierung wird der asphaltgebundene Straßenoberbau auf einer Länge von 3 km vollständig erneuert. Im Bereich der bereits entstandenen Setzungsschäden der talseitigen Böschung erfolgt zusätzlich eine Stabilisierung der Hang- bzw. Böschungsbereiche mittels Erdbeton-Stützkörpern bzw. -randbalken.

Darüber hinaus wird der Oberbau zusätzlich durch eine hydraulisch verfestigte Tragschicht verstärkt.

Im übrigen Streckenabschnitt wird der asphaltgebundene Straßenoberbau im Rahmen der Sanierung im Hocheinbau verstärkt. Nach dem Abfräsen der Asphaltbefestigung in einer Stärke von 8 cm erfolgt der Einbau einer neuen Asphalttrag-, Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht, wodurch die Straße insgesamt einige Zentimeter an Höhe gewinnt. Um die bisherige Fahrbahnbreite zu erhalten, wird die Fahrbahn in einzelnen Abschnitten mit einem Betonrandbalken eingefasst.

Zusätzlich erfolgt auf einer Länge von rund 2 km die Erneuerung der vorhandenen Entwässerungsrinne als monolithische Bordanlage im Gleitschalungsbau.

Außerdem werden im Zuge der Maßnahme die Bankette beidseitig neu hergestellt, Wirtschaftswege an die neuen Höhen angepasst und die straßenbegleitenden Entwässerungseinrichtungen wie Durchlässe, Schächte und Mulden teilweise erneuert.

Gesamtlänge der Baumaßnahme rund 7,5 km. Sanierungskosten von rund 3,8 Mio. Euro werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Auftragnehmer ist die Firma Kohl Bau aus Irrel.

Der Landesbetrieb Mobilität Trier dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld, ihr Verständnis für die mit der Maßnahme verbundenen Einschränkungen sowie für ihre Rücksichtnahme und umsichtige Fahrweise auf den Umleitungsstrecken und dem umliegenden Straßennetz.